Weil Ines Hollinger ihr junges Publikum in die Sprachspiele stets mit einbezieht, sind auch die Kinder bei diesem Ping Pong gefordert.Nicht die schlechteste Voraussetzung für gutes Kindertheater.“
(Christoph Leibold über „InesHo“ auf BR 2)
 
(…)Theatermacherin Clara Hinterberger hat eine Art Hausnummernrevue komponiert, in der die Schauspielerin Ines Hollinger als moderne Großstadt-Anthropologin mit geradezu kindlich munterem Forscherdrang und darunter liegender Melancholie den (un-)gelebten Leben hinter den beschlagenen Glasscheiben der Terrariensiedlung nachspürt.(…)

(Kritik von Christoph Leibold über „Audiogramm“ aus „Theater der Zeit „)

 

 

„(…)Katja indes flirrt. So wie Ines Hollinger sie spielt, könnte vieles von dem, was Pierre in ihr sehen will, wahr sein. Oder eben auch nicht – sie spielt ja Schauspielerin. Man glaubt eigentlich nicht einmal, dass das Kokain echt ist, das sie ostentativ schnupft. Dagegen könnte man ihr die ausgeborgte Krebserkrankung glauben. Man weiß es nicht, und umso lieber schaut man ihr zu. Hollingers Katja ist sympathisch, auch wenn sie natürlich manchmal, wenn auch recht selten, nervt. Muss sie ja. Doch mit dieser Katja, so denkt man sich, mehr Journalisten-Profi als Van Goghs Pierre, mit dieser Katja könnte ein Interview interessant sein. Pierre denkt das nicht. Das ist schade, denn dann könnte es wirklich aufregend werden. So steht die Siegerin schon früh fest.“
Kritik von Egbert Tholl aus der Süddeutschen Zeitung über „das Interview“

 

 

„Die ehemalige Soldatin Anna hat ihre eigenen Leute mit einer Drohne getötet. Im rosa Jogginganzug und mit Ringen unter den Augen reibt sich Ines Hollinger an einer Gesellschaft, in der sie nur noch mit Tabletten und mit Alkohol überleben kann. Sehr sensibel legt die Schauspielerin die verletzlichen Seiten ihrer Figur offen. Ihre Anfälle, in denen sie Kampfszenen nachlebt, sind Hilferufe. Die Studie eines Zerfalls geht unter die Haut.“ 
Nachtkritik zu „Allwissen“ am Theater Konstanz 

 

ines-hollinger-demut

Kritik aus Theater der Zeit zu „Demut vor deinen Taten, Baby!“ (2015)

 

„Die enorm wandlungsfähige Ines Hollinger gibt als Elaine erst die naive Plaudertasche
und dann das böse Luder.“
Kritik aus der Süddeutschen Zeitung zu „Merlin-oder das wüste Land“ (2013)